Trainingsgeräte

Schlingentraining für zuhause

Schlingentraining ist nicht mehr der absolute Geheimtipp, der er noch vor einigen Jahren war. Weiterhin ist vielen Sportlern diese äußerst effektive Trainingsmethode aber nur in der Theorie und nicht in der Praxis bekannt. Ein Fehler aus meiner Sicht. Die unscheinbaren Gurte, welche entweder an der Decke oder einer Sprossenwand angebracht werden können haben es nämlich in sich.

Die Funktionsweise ist dabei denkbar einfach. Man hängt ein oder beide Beine bzw. Arme in die Schlingen und absolviert verschiedenste Übungen wie Liegestütze oder Zugübungen. Klingt langweilig? Das ändert sich mit der ersten Übung. Durch das freie Schwingen ist diese Methode nämlich besonders fordernd, da die Bewegungen nicht geführt sind und daher alle Muskeln gut koordiniert werden müssen. Grade zu Beginn ist das sehr gewöhnungsbedürftig und trotz einer guten Fitness wird man sich wie ein blutiger Anfänger vorkommen.

Besonders fordernd ist, dass der Körper keine Ruhe findet, da er immer kleinste Abweichungen ausgleichen muss. Die Rotation sorgt auch dafür, dass Muskeln angesprochen werden, die in vielen klassischen Trainingsformen unbeachtet bleiben. Die tiefsitzenden Rumpfmuskeln beispielsweise werden besonders gefordert. Haltungsprobleme können hierdurch effizient bekämpft werden.

Wie bei vielen Übungen an der Sprossenwand ist das eigene Gewicht dabei für die Belastung vollkommen ausreichend und sollte auch nicht unterschätzt werden. Durch die freie Bewegung in den Schlingen kann es bei Unachtsamkeit zu Verletzungsrisiken kommen. Eine saubere Ausführung der Übungen ist daher besonders wichtig. Dies gilt auch für ein intensives Aufwärmprogramm, um Zerrungen zu vermeiden.

Schlingentraining ist somit jedem Sportler zu empfehlen, der über klassische Übungen hinausgehen möchte. Wer Lust bekommen hat, dem empfehle ich das Buch von Marcel Doll: Das ultimative Schlingentraining*.

Gutes Training!

You might also like